Ergänzungen zur Routenplanung

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Die erste Etappe ist jetzt schon seit einer kleinen Ewigkeit vorbei und wir haben die Vorbereitungen für die zweite Etappe bereits abgeschlossen. Bevor wir jedoch viele neue Blogeinträge posten und ihr dann denkt: „was, die haben doch ihre Route völlig anders geplant“, möchte ich hier noch einmal kurz auf unsere eigentliche Routenplanung zu sprechen kommen.

Zuerst einmal noch kurz etwas zur ersten Etappe. Auch da hat sich unsere Routenplanung schon etwas verändert, ohne dass wir es gross gemerkt haben. Wir hatten zu Beginn geplant, auf dem Weg nach Hirthals im Norden Dänemarks durch die Beneluxstaaten zu fahren. Da wir aber zwischen der Wanderung in Frankreich und der Fähre nach Island noch einiges an Reparaturarbeiten und Vorbereitungen im Pinzgauer zu erledigen hatten, blieb uns leider keine Zeit mehr, gemütlich in den Norden zu fahren. Als wir die Schweiz verliessen, hatten wir noch knapp eine Woche, bis die Fähre abfuhr. Und dann hatten wir ja auch noch diese blöde Panne, wie ihr im Blogeintrag Die Schafe rufen uns ausführlich nachlesen könnt. Wann wir nun die fehlenden Länder nachholen, steht bis jetzt noch nicht fest. Ehrlich gesagt, sind die bei uns fast ein wenig unter gegangen. Doch jetzt sind sie wieder auf dem Radar und finden vielleicht auch noch ihren Weg in unsere weitere Routenplanung.

Wer nun genau aufgepasst hat, wird bemerkt haben, dass wir in unserer ersten Routenplanung davon sprechen, den Pinzgauer nach der ersten Etappe in der Nähe von Rostock / Kiel in Deutschland bei Bekannten überwintern lassen möchten. Das war zum Zeitpunkt, als die Seite Routenplanung in Juli 2016 geschrieben wurde, noch so vorgesehen. Nun, wie es aber so schön ist im Leben, passieren immer mal wieder unvorhergesehene Dinge, die wir nicht beeinflussen können. So hat das raue Klima, die holprigen Strassen und vieles mehr in Island unserem Pinzgauer doch mehr zugesetzt, als wir erwartet hätten. Wie man in unseren Blogeinträgen sehen kann, verging kaum ein Tag, an dem wir nicht irgendwo etwas anziehen oder reparieren mussten. Vor allem die fehlenden Schweissnähte am Führerhaus machten uns schwer zu denken und so entschieden wir uns dann schlussendlich, unseren Pinzgauer doch zurück in die Schweiz zu nehmen. Deshalb fällt das Überwintern in Rostock / Kiel aus.

Michel hat unseren YellowOne also nach Island zurück in die Schweiz gebracht. Unterwegs konnte er schon einige Reparaturarbeiten bei einem Bekannten erledigen und die restlichen Arbeiten werden wir hier zuhause gemeinsam machen. Aber dazu findet ihr in späteren Blogeinträgen noch mehr.

Mit dem Entscheid, den Pinzgauer nach Hause zu bringen, hat sich unsere Routenplanung stark verändert. Wir starten nun die zweite Etappe nicht wie geplant im Norden Deutschlands, sondern in der heimischen Nordwestschweiz. Dies hat sowohl Vor- wie auch Nachteile. Einerseits musste unser YellowOne jetzt doch 1000 km mehr auf den Buckel nehmen, was nicht nur Benzin sondern auch sonst noch so einiges gekostet hatte. Andererseits können wir jetzt schon zwei weitere Länder im Osten bereisen, die wir vorhin noch nicht auf dem Radar hatten.

Die nun aktuelle Route sieht also folgendermassen aus:

Somit wären wir bei insgesamt 13 Länder, also zwei mehr als zuvor geplant. Und da wir auch noch einige Freunde besuchen möchten, wird sich wohl die Reise noch etwas mehr in die Länge ziehen, als wir es uns zuvor vorgestellt haben. Ich bin ja gespannt, ob wir es wirklich bis nach Irland schaffen werden. Am Ende der zweiten Etappe wollen wir, wie auch schon in der ersten Planung, dann wieder in die Schweiz zurück kehren. Bestimmt wird es auch dann wieder viele Reparaturen geben. Aber das liegt noch in ferner Zukunft. Jetzt heisst es aber erst mal losziehen 🙂  Wir freuen uns !

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