Unverhofft zum Bier

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Das schöne am Reisen ist, dass man jede Menge Zeit hat und auch mal ganz spontan ein paar Tage länger an einem Ort sein kann, der einem gefällt. Unterwegs werden wir immer mal wieder von Leuten angesprochen, die unser Fahrzeug bewundern. Während manche nur schüchtern nach einem Foto fragen, wollen andere genaue Details zum Fahrzeug hören und auch gerne mal einen Blick hinten in den Container werfen. Natürlich zeigen wir interessierten Leuten gerne unser Zuhause auf 6 Rädern, besonders wenn dann auch noch ein kühles Bier zum Gespräch geöffnet wird 🙂

So kann es auch passieren, dass wir uns kurzentschlossen doch länger an einem Ort aufhalten, als vorgesehen. Wie kürzlich in der „Buckligen Welt“ zwischen Graz und Wien.

Auf dem kleinen Dorfplatz in Thernberg beim Denkmal von Erzherzog Johann machten wir nur kurz Halt, damit ich auf der Karte schauen konnte, ob es für uns bei der Kreuzung links oder rechts weiter geht. Michel zeigte lachend auf das Schild „Privatbrauerei Wagner“ und meinte zu mir „da müssen wir hin“. Unverhofft standen wir dann kurz darauf wirklich dort auf dem Platz und stiessen mit Markus und Karin Wagner von der Brauerei „Wolfsbräu“ an. Wir nahmen sie für ein paar Stunden mit auf Weltreise und entschleunigten sie für ein paar Stunden. Sie entführten uns gleichzeitig in die schmackhafte Welt des naturgebrauten Wolfsbräus.

 

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Markus und seine Familie wollten nur kurz nach Hause und sahen uns mit dem YellowOne am Dorfplatz stehen. Wen hat es wohl mit einem so obskuren Fahrzeug ins abgelegene Thernberg verschlagen, dachte sich wohl Markus und sprach uns spontan an. Ihm gefiel unser Fahrzeug so gut, dass er von unserem YellowOne gefühlte 1000 Fotos machte 🙂  und uns auf ein Bier einlud. Er rief sogar seinen Freund Lukas an, der kurz darauf natürlich schon auf dem Platz stand und mit uns ebenfalls plauderte übers Reisen. Doch die Zeit vergeht beim Bier so schnell und er musste doch noch am Abend die Ziegen melken auf einem befreundeten Hof. Schwups und so fanden wir uns kurze Zeit später wieder auf dem Ziegenhof und schauten ihm beim Melken und füttern zu.

 

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Doch Ziegen sind nur sein Nebenjob. Zuhause hat Lukas neben 3 Hunden eine ganze Schafsherde, welcher er mit Leib und Seele betreut auf seinem kleinen Hof. Hier durften wir für die Nacht auch unser Fahrzeug hinstellen.

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Nach zwei Tagen voller toller Gespräche, viele tierischen Erlebnisse, unglaublicher Gastfreundschaft und neu gewonnen Freunden ging es dann aber doch weiter für uns Richtung Wien. Unser Pinzi war dann reich gefüllt mit feinen, frischen Würsten, leckerem Bier und angenehm warmer Schafswolle für mich zum Ausstopfen meiner Strickwaren.

Vielen Dank euch allen für die super tolle Zeit, die wir bei euch verbringen durften!

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