Hallo Ostsee

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Der weitere Weg führt uns quer durch Polen an die Ostsee. Im beliebten Ferienort Leba machen wir einen längeren Stopp auf einem Campingplatz. Unser Pinzgauer muss wieder einmal geputzt werden und benötigt zudem einige kleinere Reparaturen. Wir verbinden also das Notwendige auch gleich noch mit dem Angenehmen und geniessen den Strand und das Meer. Leider ist es trotz wunderschönen Wetter recht kühl durch den stetig starken Wind. Einen Abendspaziergang am Strand lassen wir uns dennoch nicht entgehen und geniessen den traumhaft schönen Sonnenuntergang. Richtig romantisch.

 

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Hier in der Nähe befinden sich Wanderdünen im slowinzischen Nationalpark. Diese wollen wir ebenfalls noch besichtigen. Es sind zwar nicht die grössten in Europa, aber mit über 40m Höhe doch recht beachtlich. Damit wir nicht die ganzen 9 km laufen müssen vom Eingang des Parks bis zu den Dünen, haben wir uns für wenig Geld ein paar Fahrräder gemietet. Richtig schön wieder einmal auf zwei Rädern unterwegs zu sein 🙂 Schon lange sind wir nicht mehr geradelt und wir merken schnell, dass uns das irgendwie fehlt. Wir haben leider keine Fahrräder im YellowOne dabei, hätten sie aber schon einige Male brauchen können. Das wird also in Zukunft noch mal ein Thema sein für uns. Ausbau-Stufe 320 oder so 🙂

 

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Wir radeln durch den wunderschönen Wald und machen einen kurzen Abstecher zum Strand. Da wir nur 2 Stunden Zeit haben bis wir die Fahrräder wieder abgeben müssen, geht es nach einer kurzen Pause auch gleich schon wieder weiter zu den Dünen, die sich kilometerweit vor uns erstrecken. Wir fühlen uns fast wie in der Sahara, so viel Sand habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Es ist richtig faszinierend zu sehen, wie der Sand sich langsam ins Landesinnere frist und die Bäume und Sträucher unter sich begräbt. In der Ferne erkennen wir das Meer, tiefblau bildet es einen schönen Kontrast zur Düne. Wir können uns nur mit Mühe von diesem fantastischen Anblick lösen, doch die Kilometer zurück wollen auch noch geradelt werden.

 

 

Ein paar Tage später fahren wir dann nach Danzig weiter, wo wir uns die Stadt ansehen und nochmals übernachten werden. Die Stadt ist schön, mit ihren eng aneinander gereihten Häuser und dem Hafen, wo sich verschiedene Touristenschiffe ihren Weg aufs offene Meer hinaus bannen.

 

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Nach nur einer Nacht auf dem Campingplatz in der Nähe von der Stadt unter Bäumen im Wald geht es für uns jedoch weiter. Wir fahren in das nahegelegene Elblag, wo wir ebenfalls auf dem örtlichen Campingplatz aufschlagen, um am Tag darauf direkt dem Platz angrenzenden Oberländer-Kanal mit dem Schiff zu befahren. Doch das Schiff alleine ist nur der eine Grund 🙂 Dieser Kanal bietet nämlich weltweit eine einzigartige Akttraktion. Dies ist der eigentliche Grund für uns hier einen wunderschönen Tagesausflug zu unternehmen. Doch dazu mehr im nächsten Beitrag.

 

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  1. Martin

    Hallo!!!

    Na, da bin ich schon in den 1980 Jahre gewesen bis zur russischen Grenze. Auch die Wanderdüne bestiegen bei brütender Hitze, wie in der Sahara. 😉
    Die Städte waren aber noch nicht so bunt und schön, ehrer grau und trist. Aber beim Foto machen einer Dampflokomotive auf einem Bahnhof wurde ich erstmal festgenommen und mußte mit zur Wache. Wir hatten nicht mal Papiere dabei – alle im Wohnwagen- langes hin und her und letztendlich ließen sie uns wieder ziehen.
    Hat Euer Yellowone nicht eine Kugelkopfkupplung? Darauf der Fahrradträger – hält bombig-. Die Räder auf das Dach zu bringen ist viel Arbeit.

    Viele Grüße

    Martin

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